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Archiv Stiftung Werkvermächtnisse
„Der bestirnte Himmel
über mir …“ ist der Mikrokosmos.
Ihr versucht, Ihn unter Euere Mikroskope zu legen: ... und ‚Gott‘ lächelt sanft über solche Einfalt! - Alles ist Geist.
[*]Fromm, Erich
(1900-1980), deutsch-US-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und
Sozialpsychologe, in: Die Kunst des Liebens, 1956: „Liebe ist nur möglich, wenn
sich zwei Menschen aus der Mitte ihrer Existenz heraus miteinander verbinden,
wenn also jeder sich selbst aus der Mitte seiner Existenz heraus erlebt. Nur
dieses Leben aus der Mitte ist menschliche Wirklichkeit, nur hier ist
Lebendigkeit, nur hier ist die Basis für die Liebe. Die so erfahrene Liebe ist
eine ständige Herausforderung; sie ist kein Ruheplatz, sondern bedeutet, sich
zu bewegen, zu wachsen, zusammenzuarbeiten. Ob Harmonie waltet oder ob es
Konflikte gibt, ob Freude oder Traurigkeit herrscht, ist nur von sekundärer
Bedeutung gegenüber der grundlegenden Tatsache, daß zwei Menschen sich vom
Wesen ihres Seins her erleben, daß sie miteinander eins sind, indem sie mit
sich selbst eins sind, anstatt vor sich selber auf der Flucht zu sein. Für die
Liebe gibt es nur einen Beweis: die Tiefe der Beziehung und die Lebendigkeit
und Stärke in jedem der Liebenden. Das allein ist die Frucht, an der die Liebe
zu erkennen ist.“
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